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AddressTree

Mit dem Modul AddressTree verwaltet der Benutzer die Liste der Empfangsstationen.

So können ...
Empfangsstationen neu eingetragen werden
Empfangsstationen gelöscht werden
Empfängergruppen gebildet werden
Sicher kennen Sie von Ihrem lokalen Mailing-System die Möglichkeit, eine Nachricht an alle Mitglieder einer bestimmten Gruppe zu senden (z.B. Ihrer Abteilung). Im Regelfall wird eine Gruppennachricht beim Sendevorgang physikalisch mehrfach übertragen. Besteht die Nachricht beispielsweise aus mehreren 100 MB kann ein LAN über einen längeren Zeitraum nahezu ausschließlich mit dem Transport Ihrer Nachricht beschäftigt sein.
DataSchedule überträgt jede Nachricht, unabhängig von der Anzahl der Empfänger, grundsätzlich nur einmal (mit Ausnahme explizit geforderter Mehrfachübertragungen). Die entsprechend lizenzierten Empfangsstationen empfangen die Daten und leiten diese gegebenenfalls an die entsprechenden Verarbeitungsmodule weiter. Diese Empfangslizenzen werden von der Zentrale aus verwaltet und können selbstverständlich ONLINE modifiziert werden.
Soweit ein kurzer Abriß des technischen Ablaufs. Aus der Sicht des Netzoperators stellt sich dieser Sachverhalt wie folgt dar:
Bevor Sie eine Datenübertragung starten, müssen Sie Ihre Informationen mit einer Adresse verknüpfen. Dies erfolgt mittels moderner, intuitiver Oberflächen.
Mit dem Modul AddressTree erhalten Sie ein Werkzeug, um Ihre Empfängerliste zu modifizieren. So können Empfangsstationen neu eingetragen oder gelöscht werden.
Darüber hinaus können beliebige Gruppen zusammengestellt und unter einem Gruppennamen in der Empfängerliste eingetragen werden. Wird ein Sendeauftrag mit diesem Gruppennamen versehen, erhalten alle Mitglieder dieser Gruppe die Daten dieses Auftrags. DataSchedule ermöglicht die Bildung von Gruppen aus Gruppen etc. Damit läßt sich Ihr "Netz" in beliebige Baumstrukturen organisieren.
Authentifizierung von Empfangssystemen
Bereits während der Installation einer Empfangsstation wird das umfangreiche Authentifizierungskonzept von DataSchedule sichtbar. Die Authentifizierung während der Installation eines Empfangssystems kann auf zwei Arten vorgenommen werden:
Authentifizierung ohne Rückkanal Zum Seitenanfang
Auch wenn ein Empfangsrechner über keine TCP/IP Verbindung zur Zentrale verfügt, kann eine Installation vorgenommen werden. Voraussetzung ist, dass die Person, die die Installation vornimmt, über einen Community-Code verfügt. Dieser Code wird in der Zentrale generiert. Er ist für jede Empfangsstation unterschiedlich. Ohne diesen 18-stelligen Code ist eine Installation nicht möglich!
Authentifizierung mit Rückkanal Zum Seitenanfang
Steht während der Installation eine TCP/IP zur Verfügung, wird die Authentifizierung über einen Registration-Code vorgenommen. Dieser Code wird ebenfalls von der Zentrale generiert. Nachdem während der Installation ein gültiger Code eingegeben wurde, wird eine Verbindung zur Zentrale vorgenommen. Dort wird geprüft, ob dieser Schlüssel zur Installation freigeschalten wurde. Nur falls dies der Fall ist, kann die Installation abgeschlossen werden. In der Zentrale kann festgelegt werden, dass Registration-Codes nur einmal verwendet werden dürfen. Muss eine Station neu installiert werden, ist dann ein erneutes Freischalten erforderlich.

Die erfolgreiche Installation eines Empfangssystems endet mit dem Eintrag eines Schlüssels im Registry, der verschlüsselt die physikalische DataSchedule-Empfangsadresse und die MAC-Adresse enthält. Bei jedem Neustart des Rechners werden diese Informationen mit den tatsächlich vorliegenden Hardware-Kennungen abgeglichen. Kommt es zu Differenzen, wird der Empfang verweigert. Dieses Verfahren verhindert z.B., dass mittels Festplattenduplizierung ein unerlaubter Empfänger gebaut werden kann.
Werden Empfangsstationen im Adresierungs-Modul gelöscht, sind sie damit vom Empfang ausgeschlossen. Damit kann verhindert werden, dass ein gültiges System z.B. nach Diebstahl weiterhin genutzt werden kann.

Werden Dateien mit Empfangsbestätigung verschickt, meldet sich jeder Empfänger nach Erhalt der Daten in der Zentrale. Empfänger, die keine Verbindung herstellen können (z.B. weil das Netzwerkkabel abgezogen wurde) verwerfen die empfangene Datei. Alle anderen Stationen melden sich in der Zentrale. Dabei findet ebenfalls ein Abgleich statt. Stationen die sich unerwartet in der Zentrale melden werden aufgelistet. Wahlweise kann auch festgelegt werden, dass solche Stationen automatisch vom Empfang weiterer Dateien ausgeschlossen werden. Eine solche Situation kann nur auftreten, wenn ein 100% identischer Clone (Hardware wie Software) von einem Empfagssystem hergestellt wurde.

Verschlüsselung
Sofern Übertragungen verschlüsselt durchgeführt werden, kommt ein symmetrisches Blockchiffrierverfahren (Blowfish) zum Einsatz. Die Schlüssellänge ist variabel und beträgt bis zu 448 Bit.

Hierbei wird durch DataSchedule jedes Paket der entsprechenden Übertragung in der (Sende-) Zentrale verschlüsselt. Das Empfangsmodul nimmt das Paket dechiffriert, es überprüft die Plausibilität bevor es der weiteren Verarbeitung zugeführt wird.