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Application Sharing | FileStream | Intranet
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DS-PlugIns

DataSchedule läßt sich durch den Einsatz von PlugIns genau an einzelne Kundenbedürfnisse anpassen. Denn PlugIns sind modulare Bausteine, die die komplette Software für einen Dienst auf Sender- und Empfängerseite enthalten.

In der Grundversion enthält DataSchedule die folgenden PlugIns:

FileTransfer
RemoteExecute
RemoteBoot
RemoteSync

Optional sind folgende PlugIns erhältlich:

Digital TV
Application Sharing
FileStream
Intranet
Zusätzliche PlugIns lassen sich während des Betriebes in das Gesamtsystem integrieren. Das neue PlugIn wird lediglich in der Sendezentrale installiert. Die Verteilung auf die Empfangsstationen wird automatisch erledigt. Auf der Empfängerseite ist kein Eingreifen vor Ort notwendig.
Module wie Dialog oder Multiplexer besitzen lediglich Basisfunktionalitäten. Der anwendungsspezifische Teil wird immer von einem PlugIn beigesteuert. Als Benutzer merkt man davon kaum etwas und doch bietet dieses Verfahren ungeheure Vorteile:
Das Gesamtsystem ist leicht skalierbar! PlugIns, die nicht benötigt werden, werden nicht installiert. Damit bleibt die Anwendung einfach und übersichtlich. Wird zu einem späteren Zeitpunkt mehr Funktionalität benötigt, wird lediglich das erforderlich PlugIn installiert. Sofort steht dann diese Funktionalität dem Gesamtsystem zur Verfügung.
Kundenspezifische Neuanforderungen sind mit geringem Aufwand realisierbar, da lediglich ein kundenspezifisches PlugIn zu entwickeln ist.
Lesen Sie im folgenden was die einzelnen PlugIns leisten:
FileTransfer Zum Seitenanfang
Dieses PlugIn erledigt die Übertragung von Dateien. Es können sowohl einzelne Dateien als auch mehrere Dateien auf einmal übertragen werden. Auch die Übertragung von Verzeichnisstrukturen ist möglich.
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Um eine fehlerfreie Übertragung zu gewährleisten, wurden verschiedene qualitätssichernde Maßnahmen integriert:
Daten zwischenspeichern
Sollen Dateien übertragen werden, die z.B. auf einer CD vorliegen, so können diese in der Datenbank zwischengespeichert werden. Damit ist sichergestellt, daß zum Sendezeitpunkt alle Daten vorliegen und nicht z.B. die CD aus dem Laufwerk genommen wurde.
Mehrfach-Übertragungen
Bei der Eingabe eines FileTransfer-Sendeauftrages kann der Benutzer angeben, wie oft die Daten übertragen werden sollen. Geht z.B. bei der ersten Aussendung ein Teil der Daten durch Netzwerkstörungen verloren, werden diese Daten aus der zweiten Übertragung ergänzt.
Da bei Satellitenverbindungen, Störungen meist mehrere Sekunden andauern, kann ein zeitlicher Abstand zwischen den Sicherheitsübertragungen festgesetzt werden. Wird dieser z.B. auf 20 Sekunden gesetzt, sind wetterbedingte Einflüsse weitestgehend ausgeschlossen.
Dieses Fehlerkorrekturverfahren erlaubt es, die Qualität der Übertragung unabhängig von der Netzwerkbitfehlerrate zu skalieren.
Requests
Für jeden FileTransfer kann den Empfangsstationen die Berechtigung erteilt werden, fehlende Daten in der Sendezentrale anzufordern. Hat eine Empfangsstation einen Teil der Übertragung nicht erhalten, so wird dieser Teil in der Sendezentrale angefordert. Die Sendezentrale sammelt die Requests aller Empfangsstationen ein und sendet die angeforderten Daten erneut.
Confirms
Darüber hinaus kann der Benutzer von den Empfangsstationen verlangen, daß diese eine Empfangsbestätigung für einen FileTransfer schicken. Die Empfangsbestätigungen werden in der Sendezentrale in die Datenbank geschrieben. Der Benutzer kann damit eindeutig feststellen, welche Empfangsstationen einwandfrei empfangen haben und welche nicht.
RemoteBoot Zum Seitenanfang
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Mit Hilfe dieses PlugIns können Empfangsstationen neu gestartet bzw. ausgeschaltet werden. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
Operation:
- reboot: Die Empfangsstation wird neu gestartet
- shutdown: Die Empfangsstation wird heruntergefahren
- poweroff: Die Empfangsstation wird ausgeschaltet
Execution:
- forced: Die ausgewählte Operation wird sofort ausgeführt
- after termination of app.´s: Die ausgewählte Operation wird erst ausgeführt, nachdem der Anwender der Empfangsstation alle Anwendungen geschlossen hat, deren Beenden einen Datenverlust zur Folge hätte (z.B. Word mit einem nichtgespeicherten Dokument).
Um zu gewährleisten, daß eine Empfangsstation den RemoteBoot auch bei Netzwerkfehlern erhält, wird das Kommando über 60 Sekunden verteilt automatisch mehrfach übertragen. Nach der letzten Übertragung wird das Kommando von allen angesprochenen Empfangsstationen zeitgleich ausgeführt.
RemoteExecute Zum Seitenanfang
Dieses PlugIn erlaubt es, von der Sendezentrale aus, auf den Empfangsstationen, eine beliebige Applikation auszuführen.
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Folgende Optionen sind möglich:
Command:
Hier kann die auszuführende Anwendung angegeben werden. So führt die Eingabe von "Calc.exe" zum Starten des Windows Taschenrechners. Es können auch komplexere Eingaben gemacht werden. Um z.B. ein DOS-Kommando zu starten, das alle Dateien im Verzeichnis "c:\Test" löscht ist folgende Eingabe erforderlich:
cmd.exe /C "del c:\test\*.*"
max. execution duration:
Es kann eine maximale Ausführungsdauer für die gestartete Applikation angegeben werden. So bewirkt die Eingabe von terminate after 20 sec., daß die gestartete Anwendung nach 20 Sekunden beendet wird.
Send return value:
Wird diese Option aktiviert, sendet jede Empfangsstation den Rückgabewert der ausgeführten Anwendung an die Sendezentrale. Dort wird dieser Wert in die Datenbank eingetragen. Damit läßt sich z.B. verfolgen, ob eine Anwendung, die z.B. ein Software-Update durchführen soll, auf allen Empfangsstationen erfolgreich ausgeführt wurde.
RemoteSync Zum Seitenanfang
Dieses PlugIn erlaubt es, Dateien automatisiert von der Sendezentrale an die Empfangsstationen zu übertragen. Es wird in der Sendezentrale ein Verzeichnis angegeben, das überwacht werden soll. Wird in dieses Verzeichnis eine Datei kopiert (z.B. mit Hilfe des Windows Explorers), so wird diese Datei sofort an die Empfangsstationen übertragen. Ein weiteres Eingreifen durch den Benutzer ist nicht erforderlich.
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Folgende Optionen sind möglich:
path to synchronize to:
Hier wird das Verzeichnis auf Senderseite angegeben, das überwacht werden soll.
delete file:
Wird diese Option aktiviert, werden die Dateien, nachdem Sie übertragen wurden automatisch aus dem überwachten Verzeichnis gelöscht. Ist diese Option deaktiviert, kann ein Vergleichsverzeichnis angegeben werden:
move files to path:
Wird hier ein Vergleichspfad angegeben, so werden Dateien nach der Übertragung in den Vergleichspfad verschoben. Außerdem wird vor der Übertragung einer Datei geprüft, ob die Datei bereits im Vergleichspfad liegt. Ist dies der Fall, so wurde die Datei zu einem früheren Zeitpunkt bereits übertragen. Ein erneutes Übertragen ist damit nicht erforderlich. Mit Hilfe dieser Option läßt sich also Bandbreite einsparen.
path on remote side:
Hier wird der Pfad auf Empfängerseite angegeben, unter dem die übertragenen Dateien abgelegt werden sollen.
transm.:

Um auch bei Netzwerkfehlern während der Übertragung einen einwandfreien Empfang zu gewährleisten, kann hier festgelegt werden, wie oft eine Datei zu übertragen ist. Geht z.B. bei der ersten Aussendung ein Teil der Daten verloren, werden diese Daten aus der zweiten Sicherheitsübertragung ergänzt.

Dieses Fehlerkorrekturverfahren erlaubt es, die Qualität der Übertragung unabhängig von der Netzwerkbitfehlerrate zu skalieren.

delay:
Da bei Satellitenverbindungen, Störungen meist mehrere Sekunden andauern, kann ein zeitlicher Abstand zwischen den Sicherheitsübertragungen festgesetzt werden. Wird dieser z.B. auf 20 Sekunden gesetzt, sind wetterbedingte Einflüsse weitestgehend ausgeschlossen.
Digital TV Zum Seitenanfang 
Dieses PlugIn dient der Übertragung eines Video-/Audio-Medienstroms. Das PlugIn greift das Videobild von einer Capture-Karte ab, die über eine VfW-Schnittstelle verfügen muß. Der Ton wird über eine Soundkarte eingelesen. Video und Audio werden digitalisiert, komprimiert und übertragen. Auf den Empfangsstationen wird der Ton über die Soundkarte ausgegeben. Das Bild wird entweder in ein eigenes Fenster oder in ein Browser-Fenster ausgegeben.
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Folgende Optionen sind möglich:
Configuration:
Um die Bedienung zu vereinfachen können Konfigurationen angelegt werden (siehe unten). Eine Konfiguration umfaßt alle Details, die die Digitalisierung, Auflösung, Sampleraten etc. betreffen. Konfigurationen sollten einmalig angelegt und getestet werden. Zum Zeitpunkt der Sendung genügt es dann, eine entsprechende Konfiguration auszuwählen.
New:
Mittels dieses Buttons kann ein Dialog zum Anlegen einer neuen Konfiguration geöffnet werden (siehe unten).
Edit:
Mittels dieses Buttons kann ein Dialog zum Editieren einer Konfiguration geöffnet werden. Markieren Sie vorher die Konfiguration, die Sie bearbeiten möchten.
Delete:
Mittels dieses Buttons kann eine Konfiguration gelöscht werden. Die Konfiguration ist dann unwiderruflich verloren!
Der Dialog zum Neuanlegen/Bearbeiten einer Konfiguration umfaßt folgende Optionen:
Name:
Jede Konfiguration erhält einen eindeutigen Namen, z.B. "Audio/Video, 300kBit/Sek.".
Video-Codec:
Hier erhält der Anwender eine Liste aller im System installierten Video-Codecs. Ein Video-Codec ist ein Softwaremodul von Drittanbietern, das die Videodaten komprimiert. Bei der Auswahl sollte zum einen darauf geachtet werden, daß der Codec ein gutes Bild bei geringen Bandbreiten liefert. Zum anderen sollten nur Codecs eingesetzt werden, die auch auf den Empfangssystemen zur Verfügung stehen, da ansonsten die empfangenen Bilder nicht angezeigt werden können.
Audio-Codec:
Ähnlich wie beim Video-Codec, erhält man hier eine Liste aller installierten Audio-Codecs. Bei der Auswahl gelten die gleichen Kriterien wie für Video-Codecs.
Mode:
Video-/Audio-Codecs können in zwei unterschiedlichen Modi betrieben werden. Im Modus "fast" benötigt der Codec weniger Rechenleistung. Des weiteren sind die Verzögerungen, die durch die Komprimierung entstehen, geringer. Im Modus "high quality" versucht der Codec die maximale Bild-/Audioqualität zu erreichen.
Format:

Hier wird die Auflösung und die Farbtiefe des Videostroms festgelegt. Versuchen Sie verschiedene Einstellungen, um die gewünschte Qualität zu erreichen.

Frames Per Sec.:
Hier wird die maximale Anzahl von Bildern pro Sekunde eingestellt. Je mehr Bilder, desto ruckfreier läuft das Video.
Buffer Size:
Hier wird eingestellt, mit welcher Puffergröße Audiodaten verarbeitet werden. Je größer der Puffer umso mehr Verzögerung entsteht. Deshalb ist es wünschenswert diesen Wert möglichst gering zu halten. Da aber Soundkarten bei einer zu geringen Puffergröße Klickgeräusche produzieren, muß hier je nach Soundkarte der optimale Wert gefunden werden. Mit Studio-Soundkarten kann die Verzögerung auf weniger als 10 Millisekunden reduziert werden.
Application Sharing Zum Seitenanfang 
Dieses PlugIn dient der Übertragung eines Computer-Desktops. In Verbindung mit dem Digital TV-PlugIn lassen sich damit eLearning-Szenarien umsetzen, indem z.B. der Desktop eines Lehrers auf viele Clientsysteme übertragen wird. Das PlugIn arbeitet mit einem nicht destruktiven Komprimierverfahren, das die Daten verlustfrei transportiert. Ausgenützt wird, daß sich im Vergleich zu einem Videobild an einem Desktop wenig ändert, Bildschirmteilbereiche häufig verschoben werden etc. Auch annimierte Cursor werden orginalgetreu dargestellt. Die mittlere Anzahl von Bildern pro Sekunde hängt im wesentlichen von folgenden Faktoren ab:
Auflösung und Farbtiefe des Lehrer-Desktops
Änderungen am Lehrer-Desktop
Die Auflösung darf auch während einer laufenden Session verändert werden.

Folgende Optionen sind möglich:
Hook In-Interval (sec.):
Hier wird festgelegt, wie lange ein Empfänger maximal warten muß, um in die Übertragung einzusteigen. Wenn davon ausgegangen werden kann, daß Schüler stets die Schulung von Anfang an verfolgen, kann hier ein hoher Wert gewählt werden. Wenn Schüler aber häufig "quer-"einsteigen, ist ein niedriger Wert zu bervorzugen. Da mindestens ein Vollbild innerhalb des angegebenen Intervalls übertragen wird, beeinflußt dieser Parameter die durchschnittliche Anzahl an Bildern pro Sekunde.
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FileStream Zum Seitenanfang 
Das PlugIn FileStream bietet neben Filetransfer und RemoteSync eine weitere Möglichkeit eine Datei an beliebige Empfänger zu übertragen. Neben den bekannten Einstellmöglichkeiten auf dem rechten Teil der Eingabemaske stehen folgende Eingabemöglichkeiten bereit:
file to stream: Name und quelle der Datei die zu übertragen ist.
Beispiel: c:\listen\stuecklisten.txt
Quelle und Ziel sind hierbei identisch
delete at transmission: löscht die Datei bei Jobende
shell execute after receiption: einmaliges Ausführen der Datei im DOS-Fenster nach dem Empfang
map file interface: neue zu übertragende Datei während der Jobausführung
Diese Option ermöglicht es während der Jobausführung eine andere Datei als die ursprünglich in "file to stream" angegebene, zu übertragen.
Die genaue Syntax wir auf Anfrage mitgeteilt.
Nachdem das PlugIn gestartet wurde und solange das PlugIn gestartet ist, wird die genannte Datei permanent übertragen. Ist Beispielsweise ein Empfänger offline, benötigt die Datei jedoch im aktuellen Zustand, so wird diese unmittelbar nach Starten des Empfängers erhalten.
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Intranet Zum Seitenanfang 
Mit diesem PlugIn machen Sie das Internet zu einem Intranet, das für Ihre Bedürfnisse maßgeschneidert ist!
Es ermöglicht die Auswahl einer Homepage (Basisseite), die an Empänger übertragen wird. Je nach Bedarf können alle Links auf Bilder, Audiodaten und andere HTML-Seiten weiterverfolgt und automatisch mitübertragen werden.
Die Auswahl der Größe und der Position des Browserfensters auf Empfängerseite erfolgt durch die Zentrale ebenso wie die Angabe der Verfügbarkeit des Browsers.
Insofern ist der Browser Touch-Sreen-fähig.
Dieses PlugIn ist für den Einsatz bei interaktiven Applikationen, wie beispielsweise TeleTeaching oder InfoKiosken, wie geschaffen!