| Das Modul Multiplexer ist die Kommunikationseinheit
von DataSchedule auf Senderseite. Es leistet: |
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Bandbreitenkontrolle |
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Aussendung der Sendeaufträge |
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sich Übersicht über laufende Sendeaufträge
zu verschaffen |
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Aussendung der Systemdienstdaten |
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Annahme von Requests |
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Annahme von Confirms |
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Vorbereitung von Sendeaufträgen für
die Übertragung |
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Eingabe von Sendeaufträgen |
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Visualisierung der Übertragungsvorgänge |
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Aufbau der Netzverbindungen bei Wählverbindungen |
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| Bandbreitenkontrolle |
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| DataSchedule benötigt lediglich
eine Multicast-Adresse und einen Port für die Übertragung
sämtlicher Daten. Deshalb werden alle Sendeaufträge
zu einem Gesamtdatenstrom zusammengemischt. Auf Empfängerseite
wird der Gesamtdatenstrom wieder in seine Einzelströme
aufgeteilt und verarbeitet. Auf den Mischvorgang, also das Multiplexing,
hat der Benutzer großen Einfluß, indem er bei der
Eingabe eines Sendeauftrages wählt, ob der Auftrag mit
einer festen Bandbreite (z.B. 500 kBit/Sek.) oder mit einer
bestimmten Priorität übertragen werden soll. |
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| Sendeaufträge mit fester Bandbreite
erhalten genau die vom Benutzer festgelegte Bandbreite. Anders
verhält es sich mit prioritätsgesteuerten Sendeaufträgen.
Wird nur ein prioritätsgesteuerter Sendeauftrag ausgeführt,
erhält dieser die komplett zur Verfügung stehende
Bandbreite. Bei mehreren konkurrierenden Sendeaufträgen
wird die Gesamtbandbreite gemäß den Prioritäten
verteilt. Hat z.B. ein Sendeauftrag die Priorität 1, ein
zweiter die Priorität 2, so erhält der zweite Auftrag
2/3 der Gesamtbandbreite, während der erste nur 1/3 erhält. |
| Insgesamt können bis zu 255
Sendeaufträge parallel bearbeitet werden. |
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| Aussendung
der Sendeaufträge |
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| Sämtliche den Auftrag betreffenden
Daten werden übertragen. Dabei findet eine Qualitätssicherung
statt. Nach der Übertragung werden Angaben wie Gesamtdatenmenge,
Dauer der Übertragung etc. in der Datenbank vermerkt. |
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| Aussendung
der Systemdienstdaten |
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Systemdienste erledigen DataSchedule-interne
Aufgaben. Z.B. gibt es einen Systemdienst, der DataSchedule-Software-Updates
automatisch an alle Empfänger verteilt. Damit wird gewährleistet,
daß alle Empfangsstationen über den gleichen Software-Stand verfügen. Änderungen der IP-Konfiguration der
Sendezentrale werden den Empfängern über den Systemdienst
"BC-Settings" mitgeteilt.
Ein weiterer Systemdienst erledigt die Verteilung der Adressierungsdaten.
Lesen Sie hierzu im Modul AddressTree
nach. |
| Wird z.B. über einen längeren
Zeitraum kein neues Software-Update eingespielt, kann der Systemdienst
"Software-Update" abgeschaltet werden. Im Gegenzug
ist es unmittelbar nach einem Update sinnvoll, die Übertragung
der Update-Daten zu beschleunigen (boosten) um alle Empfangsstationen
binnen weniger Sekunden zu aktualisieren. |

Die Parametrierung der Systemdienste nimmt der Benutzer im Modul
Multiplexer vor. |
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| Annahme von Requests |
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DataSchedule verfügt über verschiedene Qualitätssicherungsmaßnahmen.
So kann der Benutzer bei der Eingabe eines Sendeauftrages des
Typs "FileTransfer" z.B. einstellen, ob die Empfangsstationen
nicht erhaltene Daten erneut anfordern dürfen. Solche Anforderungen
(= Requests) werden vom Multiplexer entgegengenommen. Nachdem
die Requests aller Empfangsstationen zu einem Sendeauftrag eingegangen
sind, werden lediglich die bei der ersten Aussendung verlorengegangenen
Daten erneut übertragen. |
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| Annahme von Confirms |
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Eine weitere qualitätssichernde Maßnahme sind Empfangsbestätigungen.
So kann der Benutzer bei der Eingabe eines Sendeauftrages verlangen,
daß die Empfangsstationen den korrekten Empfang bestätigen
müssen. Jede Bestätigung (= Confirm) wird in die Datenbank
eingetragen. Durch Auswertung der Datenbank läßt
sich somit verfolgen, welche der Empfangsstationen einen Sendeauftrag
erhalten hat. |
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| Vorbereitung
von Sendeaufträgen für die Übertragung |
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| Wenige Minuten vor dem Übertragungsstart,
werden die Daten eines Sendeauftrages für die Übertragung
vorbereitet. Je nach Typ werden Daten komprimiert, verschlüsselt
etc. |
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| Eingabe
von Sendeaufträgen |
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| Wie im Modul Dialog können auch
im Multiplexer Sendeaufträge eingegeben werden (siehe Dialog).
Dies bietet insbesondere die Möglichkeit, bei kleineren
Systemen das Komplettsystem sendeseitig über nur eine Applikation,
nämlich das Modul Multiplexer, zu bedienen. |
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| Visualisierung
der Übertragungsvorgänge |
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| Für die Kontrolle der laufenden
Übertragungen werden dem Benutzer eine Vielzahl von Informationen
angezeigt wie z.B. aktuelle Bandbreiten der Sendeaufträge,
Fortschritt der Sendeaufträge, Anzahl eingegangener Requests
bzw. Confirms etc. |
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| Aufbau
der Netzverbindungen bei Wählverbindungen |
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| Wenn die Sendezentrale über
keine permanente Netzverbindung zum Empfangsstationen-Netz verfügt,
übernimmt der Multiplexer das Handling sämtlicher
Wählverbindungen. So kann z.B. festgelegt werden, daß
vor der Aussendung eines Sendeauftrages eine Vielzahl von Wählverbindungen
aufgebaut wird. Nachdem alle Verbindungen aufgebaut wurden,
wird mit der Aussendung der anstehenden Sendeaufträge begonnen.
Nachdem alle Sendeaufträge abgearbeitet wurden, werden
Wählverbindungen automatisch geschlossen. |