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Point of Information (POI) und Point of Sale (POS) stellen besondere Anforderungen an softwaretechnische Lösungen. Bei beiden Ansätzen sollen multimediale Inhalte in möglichst spannender und die Betrachter ansprechender Weise dargestellt werden. Da es sich bei POI/POS-Installationen meist um verteilte Systeme handelt, sind zentrale Verwaltungstools von herausragender Bedeutung. Systemstabilität, einfache Administration, Ausfallsicherheit sind bei derartigen Anwendungen ebenso wichtig, wie ein stimmiges inhaltliches Konzept. Das Programmpaket DataSchedule in der Konfiguration für POI/POS-Systeme unterstützt den Betreiber darin optimal und liefert insbesondere alle erforderlichen Komponenten aus einer Hand!

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Beginnen wir aus der Sicht der Abspielstationen. Ziel ist es, ein multimediales Programm darzustellen. Dies übernimmt der DS-Player. Abgespielt werden können alle gängigen Formate wie Videos, Bilder, Annimationen, Texte, Laufbänder etc. Im Gegensatz zu herkömmlichen Playern kann der DS-Player Kontent auf mehreren Ebenen gleichzeitig darstellen. Zunächst erscheint das etwas exotisch, aber die folgenden Beispiele führen Ihnen die Nützlichkeit vor Augen:
Beispiel 1: Während der Vollbild-Wiedergabe verschiedener Videos auf Ebene 1 soll auf der darüber liegenden Ebene die Uhrzeit angezeigt werden.
Beispiel 2: Neben einem Produkt-Video sollen sich täglich ändernde Preisinformationen in Textform ausgegeben werden.
Beispiel 3: Über ein Bild, das eine Deutschlandkarte anzeigt, sollen je nach örtlichem Wetter, Wolken bzw. Sonnen angezeigt werden.
Beispiel 4. In einem Trambahnwagen soll über der Werbeschleife der Name der nächsten Haltestelle angezeigt werden.
Besonders hervorzuheben ist die extrem kurze Schaltzeit zwischen zwei Videos beim DS-Player. Sie beträgt nur wenige Millisekunden und ist für das Auge kaum wahrnehmbar. Der DS-Player gibt die Multimedia-Daten mit 25 Bildern pro Sekunde, sprich mit höchster Qualität aus. Unterstützt wird das 4:3 Bildformat ebenso wie das 16:9 Bildformat. Der DS-Player beherrscht auch die Lautstärkensteuerung pro Ausgabegerät. Damit kann von der Zentrale aus, z.B. nach einer Beschwerde, den lokalen Gegebenheiten Rechnung getragen werden. Auch Pausenzeiten können pro Ausgabegerät und Wochentag festgelegt werden, um z.B. das Auslösen von Alarmanlagen zu verhindern.
Natürlich ist der DS-Player fehlertolerant bezüglich kritischer Situationen. Fehlt z.B. eine Kontent-Datei, wird diese einfach übersprungen. Selbst im Fall schwerer Systemfehler wie z.B. dem Ausfall einer Festplatte, behält der DS-Player Oberwasser. Im äussersten Notfall wird sogar der Bildschirm abgeschalten, um ein Einbrennen zu verhindern. Fehler werden automatisch protokolliert und an die Zentrale weitergeleitet, so dass dort entsprechende Massnahmen ergriffen werden können.
Wann welche Datei anzuzeigen ist, entnimmt der Player der von der Zentrale bereitgestellten Playlist. Besonders hervorzuheben ist, dass Playlisten Anweisungen für alle Abspielstationen, für Gruppen von Abspielstationen oder sogar für eine einzelne Abspielstation enthalten kann. Damit wird es möglich z.B. regionalen Kontent, oder den Standort einer Abspielstation (Parfümerie, Fleischerabteilung) zu berücksichtigen.
Für den Empfang auf den Abspielstationen sorgt je nach Übertragungsart der FrameRouter oder SmartSync. Beide Anwendungen protkollieren sämtliche Datenübertragungen. Darüber hinaus ermöglichen Sie administrative Tätigkeiten, wie das Aussführen von Anwendungen (z.B. Festplatten-Defragmentierung) oder das Löschen von nicht länger benötigten Dateien. Unterstützt werden multicast-fähige Netzwerke wie z.B. Satelliten-gestützte Netzwerke ebenso wie TCP/IP gestützte Netzwerke wie z.B. das Internet. Über Verschlüsselung wird gewährleistet, dass kein Fremdzugriff auf eine Abspielstation möglich ist.
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In der Sendezentrale stehen verschiedene Anwendungen bereit, die die Verwaltung des Gesamtsystems einfach machen. Mittels DataSchedule Adressierung können die Abspielstationen frei- bzw abgeschalten werden. Vom Multiplexer werden sämtliche Übertragungen automatisiert durchgeführt. Die Empfangsbestätigungen der Abspielstationen werden in einer Datenbank gesammelt. So ist es ein Leichtes, festzustellen, ob bei einer Abspielstation beispielsweise der Stromstecker gezogen wurde. Für redaktionelle Arbeiten steht die graphische Redaktion zur Verfügung. Hierin können allen kreativen Arbeiten wie das Anlegen von Screen-Designs und Templates erledigt werden. Selbst aufwändige Playlisten mit mehreren Darstellungsebenen lassen sich schnell und intuitiv erstellen. Im PlayListWizzard können je nach Buchungen der Werbeindustrie, kleine Playlisten zu einer Gesamtplayliste zusammengefügt werden. Auch Lautstärkeneinstellungen werden hier vorgenommen. Mittels Knopfdruck wird eine Playliste dann für eine Übertragung freigegeben. Sämtliche, für das Abspielen der Playliste erforderlichen Dateien, werden automatisch eingesammelt und übertragen. Mehrfachübertragungen werden automatisch verhindert.
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Da sowohl Playlisten als auch Logging-Daten im XML-Format sind, lassen sich auch völlig bedienerlose POI/POS-Systeme realisieren. Ein Werbekunde erhält z.B. einen Login für eine Internet-Server des Systembetreibers. Auf diesem Server kann der Werbekunde über ein hübsches WEB-Interface seinen Kontent ablegen, die Gruppe der Abspielsysteme aussuchen, für die er Buchen möchte und den Zeitraum für die Schaltung der Werbung festsetzen. Anhand dieser Daten wird die aktuelle Playliste automatisiert verändert und der Kontent auf die Abspielstationen verteilt. Im angegeben Zeitraum wird der Kontent angezeigt. Die Anzeige wird protokolliert und das Protokoll an die Zentrale gesendet. Dort werden die Protokolldaten automatisch eingepflegt, so dass der Werbekunde selbst prüfen kann, wie oft sein Kontent von den jeweiligen Abspielstationen abgespielt wurde. Die Protokolldaten bilden darüber hinaus die Grundlage für die Fakturierung durch den Systembetreiber.